Mittwoch, 4. Dezember 2019

DOKTOR AUS DEM NETZ

TELEKLINIK

HILFT ERSTMALS BEI AUGENPROBLEMEN IM WINTERURLAUB


Ob Sonnencreme im Auge, eine verlorene Kontaktlinse oder eine plötzlich auftretende Bindehautentzündung – mit der Hilfe der ersten TELEKLINIK in Österreich kann rasch und unkompliziert geholfen werden. Wo immer Sie sich befinden - es genügt ein Handy und die Adresse:

www.teleklinik.net

Prinzipiell versteht man unter Telemedizin die ortsgebundene Durchführung medizinischer Tätigkeiten. Die Vorteile der neuen Technologien sind herausragend:
  • Höchste Präzision
  • effiziente Verarbeitung und
  • bessere Beurteilung von Befunden und Bildern
zeichnen die Zusammenarbeit von Ärzten und Maschinen aus.

Zur schnellen Erstbehandlung bietet sich beispielsweise eine Videosprechstunde an, bei der der Patient kostengünstige und rasche Hilfe von Experten erhält. Dabei soll die TELEKLINIK mit ihren Möglichkeiten keinesfalls die persönliche Behandlung eines Arztes ersetzen, sondern geografisch unabhängige, rasche Ersthilfe und auch die Möglichkeit einer Behandlung bieten.

Endlich in Österreich

Mit Hilfe modernster Technologie ermöglicht die erste österreichische TELEKLINIK unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm eine Diagnose und Behandlungen von Gesundheitsproblemen ohne, dass der Betroffene unmittelbar vor Ort untersucht wird.
Der Augenarzt Mathias Zirm ist Vorreiter im Bereich der Telemedizin - so hat er bereits im Jänner 1997 die erste dokumentierte Tele-Augenoperation zwischen Paris und Innsbruck geleitet. In der neu gegründeten TELEKLINIK werden nun Abteilungen verschiedener Fachrichtungen eingerichtet.

Besuchen Sie uns auf:

www.teleklinik.net



Mittwoch, 20. November 2019

Telemedizin - Behandlung trotz Distanz


Teleklinik im Aufbau

Der digitale Fortschritt ist auch im medizinischen Bereich nicht mehr aufzuhalten. Die Telemedizin bringt neue Mittel und Wege die Diagnose und Betreuung effizienter und individueller zu gestalten. 

Juristisch gesehen steht der Telemedizin nichts mehr im Weg, die technischen Voraussetzungen sind ebenfalls gegeben. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung, bleibt die Anzahl der tatsächlichen Anwendungen über Telemedizin aber überschaubar.


Obwohl die Ärzteschaft dem Thema Telemedizin bislang mit Zurückhaltung begegnet, baut Prof. Dr. Zirm derzeit die erste Teleklinik in Österreich auf. Bereits im Jahr 1997 wurde die erste Tele-Operation am Auge zwischen Innsbruck und Paris durchgeführt. Damals konnte durch die Teleoperation das Augenlicht des Patienten bewahrt werden.

Die Vorteile der neuen Technologien sind herausragend: höchste Präzision, effiziente Verarbeitung und eine bessere Beurteilung von Befunden und Bildern zeichnen die Zusammenarbeit von Ärzten und Maschinen aus.

Die neue Teleklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Zirm mit mehreren Abteilungen soll die neuen Möglichkeiten in das vorhandene System integrieren, Ärzten den freien Austausch ermöglichen und vor allem dem Patienten in Form einer noch besseren Betreuung zugutekommen. Neben dem erleichterten Zugang zu geografisch weit entfernten Spezialisten, ermöglicht es dem Patienten genauso auch im Urlaub, ärztliche Leistungen ohne große Umstände zu erhalten. 

Ein weiterer Aspekt stellt die ständige Betreuung von chronisch erkrankten Patienten dar. Die neuen Technologien ermöglichen beispielsweise eine Blutdruckmessung zu Hause mit automatischer Übermittlung der Daten an medizinisches Fachpersonal. Unregelmäßigkeiten werden sofort erkannt, die richtige Therapie rasch eingeleitet. Und das Wichtigste: die Lebensqualität der Patienten wird durch die terminliche Unabhängigkeit deutlich gesteigert.

Sonntag, 31. Dezember 2017

So gefährlich sind Bakterien auf Kontaktlinsen

Rund vier Millionen Deutsche tragen regelmäßig Kontaktlinsen - doch geht man damit vielleicht ein viel größeres Risiko ein, als man annimmt? Immer wieder hört man Horror-Geschichten von Leuten, die angeblich durch die Kunststoffschalen erblindeten.

Diese schlimmen Infektionen werden jedoch nicht von den Linsen direkt ausgelöst, sondern von Parasiten und Bakterien, die es bei schlechten Angewohnheiten in Sachen Linsenreinigung leicht haben.

Linsen auf keinen Fall beim Schlafen tragen

Vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Linsen sollte man sich grundsätzlich immer die Hände waschen. Vom dauerhaften Tragen, also auch während des Schlafs, ist abzuraten, da es die Sauerstoffzufuhr zur Hornhaut verhindert, die dann anschwillt. Dabei bilden sich kleine Rissen und Wunden - für Bakterien ein gefundenes Fressen. Die Linsen also lieber über Nacht in der richtigen Reinigungsflüssigkeit lagern. Den Behälter sollte man alle acht bis zwölf Wochen auswechseln, da sich auch hier Keime absetzen.

Längeres Tragen erhöht Risiko von Hornhautinfektionen

Ganz wichtig ist, dass man die Haltbarkeit seiner Kontaktlinsen nicht überschreitet. Wer seine Monatslinsen statt 30 Tagen ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr trägt, erhöht das Risiko einer Hornhautinfektion um bis zu acht Mal.

Quelle: FOCUS Online

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Notfallambulanzen in den Augenzentren Tirol und Wien

Ein Arzt für 15.000 Patientinnen (TT,08.10.2017)


So wie in der Tiroler Tageszeitung wird seit Monaten durch die Österreichische Ärztekammer mit Hilfe der Printmedien auf die prekäre medizinische Versorgungssituation im Bereich von Ärzten für Allgemeinmedizin und Fachärzten hingewiesen.
Untersuchungen zeigen, dass der größte Andrang auf Praxen von Hautärzten und Augenärzten besteht. Lange Wartezeiten auf Termine, überfüllte Wartezimmer, zu kurze Untersuchungszeiten und unzufriedene Patienten sind die Folge. Dringende Fälle können nicht zeitgerecht von den meisten Ärzten versorgt werden. In den meisten Augenabteilungen werden keine Allgemeinen Ambulanzen mehr betrieben.

Das Augenzentrum Tirol und das Augenzentrum Wien als Einrichtungen der Zirm Privatklinik GmbH haben von jeher Verständnis für die Anliegen der Bevölkerung und nimmt akute Probleme als Notfälle ohne lange Wartezeit an.

Notfallversorgung - NEU:
Durch eine Neuausrichtung der Zentren und die Nutzung internetbasierter Kommunikationsmöglichkeiten bieten beide Zentren vor allem überlasteten niedergelassenen Praktischen Ärzten und ihren Patienten Hilfe an.
Betroffene können während der Ordinationszeiten auf Anfrage als Notfallpatienten angenommen werden. 

Erstmals wird allen voran in Österreich Ärzten mittels Dokumentation von äußerlich erkennbaren Augenbefunden ermöglicht, durch eine App gesteuert, Bilder begleitet von Angaben des Patienten, an eine zentrale Servicestelle mailen zu können. Diese u.a. für Notfälle geschaffene Einrichtung ist auch außerhalb der Ordinationszeiten mittels E-Mail unter der Adresse: smartphone@zirm.net erreichbar. Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt mittels Wahlarzt-Honorarnote.

Mag. Katharina Pribil
Pressestelle der AUGENKLINIK ZIRM

Dienstag, 10. Oktober 2017

Die I-Stent Story

Medizinische Erfolge und extreme Patientenzufriedenheit durch ein neues Operationsverfahren bei Grünem Star.  


Darunter versteht man die Implantation eines aus Titan bestehenden winzigen Röhrchens (siehe Abb. unten), das das Abflusssystem des ständig produzierten Kammerwassers erweitert und so den Augendruck senkt. Die Operation ist vollkommen schmerzfrei, benötigt wenige Minuten und ersetzt die weitere Verwendung von drucksenkenden Augentropfen.

Die bisherigen Erfolge in der chirurgischen Behandlung des grünen Stars (Glaukom) unter Anwendung des iStent inject - Verfahrens sind ausgezeichnet. In Innsbruck können bis zu fünf Patienten an einem Tag mittels dieser Methode operiert werden. 

Für weitere Informationen zum iStent inject, möchten wir Sie auf den Beitrag in unserem Blog vom 8. Oktober 2016 hinweisen (Link: http://blog.zirm.net/2016/10/mini-operation-senkt-bei-grunem-star.html ). Wer noch mehr wissen will,  der besuche www.zirm.net/istent.  Auf Anfrage werden wir gerne weitere Auskünfte geben und Betroffene beraten. Dazu senden Sie uns bitte ein Email unter: istent@zirm.net .

Mag. Katharina Pribil
Pressestelle der AUGENKLINIK ZIRM



Montag, 6. Februar 2017

Zirm Privatklinik reduziert Wartezeiten für Augenpatienten

Politiker und Ärzte scheinen dem zunehmenden Problem einer Verschlechterung der ärztlichen Versorgung unserer Bevölkerung gegenüber zu stehen.
Die Zirm Privatklinik bemüht sich durch Eigeninitiativen Lösungen anzubieten und setzt diese im Bereich der Augenheilkunde erfolgreich um. Ein Beispiel ist das Projekt "Dr. Smartphone" (siehe frühere Veröffentlichungen auf diesem Blog).

Die gemeinsame Initiative der Bezirksblätter Tirols und der Zirm Privatklinik ist ein erfolgreiches Beispiel, wie auch Medien ihren Beitrag zu dem aktuellen Problem der langen Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin leisten können.



Samstag, 8. Oktober 2016

Mini-Operation senkt bei grünem Star den Augendruck bleibend

Die Augenklinik ZIRM in Innsbruck behandelt erstmalig in Österreich den grünen Star durch einen Stent.

Artikel erschienen in der Krone Gesund / Oktober 2016










Mittwoch, 13. Juli 2016

Laserpointer - Gefährliche Ideen zur Urlaubszeit

Langeweile, ob im Urlaub oder in den Ferien, kann Anlass zu dummen oder auch gefährlichen Ideen sein.
Aus aktuellen Gründen hat der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in einer Aussendung vom 12. Juli 2016 gefordert, mit Laserpointern verantwortungsvoll umzugehen.
Vor allem ist interessant, dass offensichtlich die Blendung von Piloten durch Laserpointer zu keinem Augenschaden führt, soferne die behördlich erlaubte Stärke von 1 mW  nicht überschritten wird.

Ihr Mathias Zirm



Dr. Georg Eckert, Pressereferat
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
Mail: presse@augeninfo.de
Internet: www.augeninfo.de

Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Laserpointern
Bei Blendung droht dauerhafter Netzhautschaden

DÜSSELDORF 12.07.2016 – Laserpointer sollten niemals auf die Augen anderer Menschen gerichtet werden – darauf weist auch der Berufsverband der Augenärzte (BVA) immer wieder hin. Insbesondere Blendattacken auf Flugzeugpiloten und Autofahrer sorgen seit Jahren für Schlagzeilen.

Wenn ein Pilot in einer kritischen Phase von Start oder Landung durch einen Laserstrahl geblendet wird, kann dies fatale Folgen haben, da er vorübergehend nichts sieht. Bleibende Schäden für die Augen des Piloten sind jedoch nicht zu erwarten. „Auf die Entfernung von hunderten bis tausenden von Metern und durch die Lichtstreuung in der Atmosphäre und an der Cockpit-Scheibe sind selbst starke Laserpointer nicht in der Lage, genug Energie ins Auge der angestrahlten Piloten zu senden“, erläutert Prof. Dr. Horst Helbig vom Berufsverband der Augenärzte. Zu dem Schluss, dass die Netzhaut im Augeninneren unter diesen Umständen nicht dauerhaft geschädigt wird, kamen jüngst auch die Autoren eines Artikels in der Fachzeitschrift British Journal of Ophthalmology.


Blendung auf kurze Distanz kann das Auge dauerhaft schädigen

Zugelassene Laserpointer mit einer Ausgangsleistung von bis zu 1 mW gelten als unbedenklich für die Augen. Doch seit einigen Jahren sind zunehmend stärkere, illegale Laserpointer auf dem Markt. Im Internet werden Geräte verschiedener Wellenlängen mit mehreren 1000 mW Leistung angepriesen, die aufgrund ihres Gefährdungspotenzials gar nicht in den allgemeinen Handel kommen dürften. Trifft ein solcher energiereicher Laserstrahl auf kurze Distanz das Auge eines Menschen, besteht Gefahr für das Sehvermögen. Helbig erklärt: „Es entsteht eine Koagulation (Gerinnung) der Netzhaut. Das betroffene Areal ist unwiederbringlich geschädigt.“ Der BVA fordert daher erneut einen verantwortungsvollen Umgang mit Laserpointern.


Tipps zum Umgang mit Laserpointern
  • Der Strahl sollte niemals auf die Augen anderer Personen gerichtet werden.
  • Benutzer sollten selbst nie absichtlich in den direkten Strahl schauen.
  • Falls die Laserstrahlung ins Auge trifft, sollte man die Augen bewusst schließen und den Kopf aus dem Strahl bewegen.
  • Die Strahlungsquelle darf nicht mit optischen Instrumenten wie Lupen betrachtet werden.
  • Laserpointer sollten das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) aufweisen. Nur Laser mit einer Leistung von maximal 1 mW gelten als sicher für die Augen.
  • Laserpointer gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Leben ohne (Lese-) Brille

Die Augenklinik Zirm in Innsbruck führt Prelex-Operationen mit großem Erfolg bei Menschen durch, die aus unterschiedlichen Gründen eine Lesebrille ablehnen.




Dem Zillertaler Vollblutmusiker Freddy Pfister, bekannt mit seiner Band weit über die Grenzen Österreichs hinaus, wurde eine Zeiss-Tri-Linse implantiert.
Dadurch erreicht Freddy Pfister heute eine 100% ige Sehleistung beim gleichzeitigen Blick auf Texte, Noten, Instrumente und seine Fans.
Ein Video über seine Erfahrung ohne Brille finden Sie hier: www.zirm.net/pfister

Die Arbeitsanforderungen an Menschen nehmen ständig zu. Stundenlanges Arbeiten am PC mit häufigem Blickwechsel in die Ferne sind ermüdend. Ab einem Alter von 50 Jahren werden häufig sogenannte Gleitsichtbrillen verwendet, die aber genauso wie Kontaktlinsen im Alltag hinderlich sein können bzw. nicht vertragen werden. 

Seit 25 Jahren werden in der Augenklinik Zirm regelmäßig Prelex-Operationen durchgeführt, bei denen anstelle der eigenen nicht mehr elastischen Augenlinse, eine sogenannte multifokale Kunstlinse implantiert wird. Die Operation unter lokaler Betäubung der Bindehaut mit Augentropfen dauert 20 Minuten.

Seit die Zeiss-Tri-Linse implantiert werden kann, sind die Vorteile einer Prelex-Operation für ältere Brillenträger derart offensichtlich, dass die Implantation einer multifokalen (refraktiven) Hinterkammerlinse dieser Technologie zu einem Goldstandard in der Behebung der Alterssichtigkeit wurde. Jede Prelex-Operation hat ein Restrisiko, das nur eine Promille beträgt.



Abbildung A zeigt den bekannten Zustand für einen Brillenträger, der eine klare Abbildung entweder in der Nähe oder in der Ferne sieht. 




Die Abbildung B demonstriert die Wirkungsweise der Zeiss-Tri-Linse, durch die sämtliche Gegenstände gut gesehen werden.


Voraussetzungen für Prelex-Op's:
  • die gewissenhafte Vormessung, um bisher unbekannte Augenerkrankungenauszuschließen.
  • eine ausführliche Aufklärung und ein Sehtest, um eventuell störende Nebeneffekte durch die sogenannte Gleitsichtbrille zu erkennen.

Ihr Univ.-Prof. Dr. M. Zirm





Sonntag, 22. Mai 2016

Dr. Smartphone aktuell: Meine Augen tränen

Die Tiroler Bezirksblätter nehmen sich der Sorge der Bevölkerung um eine ständig schlechter werdende ärztliche Versorgung an.
Mit der Serie Dr. Smartphone aktuell die von der AUGENKLINIK ZIRM gestaltet wird, wurde ein  Ratgeber für Menschen die an sichtbaren Augenprobleme leiden geschaffen.

Hier finden Sie unseren neuesten Beitrag:


Tiroler Bezirksblätter KW22/2016

Mittwoch, 27. April 2016

Neues von Dr. Smartphone










Plötzliche Augenschmerzen

Hans M. aus Mayrhofen hat zwei Wochen dauernde Augenschmerzen, deren Ursache nicht gefunden werden konnte.

Die Dokumentation durch Dr. Smartphone ließ  den Grund leicht erkennen:

Eine in Richtung Auge wachsende Wimper.

Nach deren Entfernung waren die Schmerzen vorbei.


Im grün markierten Bereich des Fotos
 ist die störende Wimper gut erkennbar
















Fremdkörpergefühl - Was tun?


Nicht an den Lidern reiben! 

Beachten Sie:

  • Bewegt sich das Schmerzgefühl mit den Augenbewegungen, dann ist die Ursache am Auge selbst zu suchen.
  • Bleibt der Schmerz trotz Bewegung der Augen an einer bestimmten Stelle, dann ist der Fremdkörper meist unter dem Lid.


Ihr Univ.-Prof. Dr. M. Zirm

Samstag, 16. April 2016

Dr. Smartphone aktuell

Die Tiroler Bezirksblätter nehmen sich der Sorge der Bevölkerung um eine ständig schlechter werdende ärztliche Versorgung an.
Mit der Serie Dr. Smartphone aktuell die von der AUGENKLINIK ZIRM gestaltet wird, wurde ein  Ratgeber für Menschen die an sichtbaren Augenprobleme leiden geschaffen.
Tiroler Bezirksblätter KW15/2016


Mittwoch, 13. April 2016

Dr. Smartphone löst Augenprobleme

Liebe Leser/innen,
      
mit der Veröffentlichung dieses Beitrags beginnt eine neue Ära ärztlicher Hilfeleistung. Die Zielgruppe sind Menschen, die wegen äußerlich erkennbarer Augenveränderungen von ihren Ärzten für Allgemeinmedizin an Augenärzte zugewiesen werden sollten. Wir haben dieses System seit Monaten unter unseren Patienten/unseren Patientinnen erfolgreich getestet. Voraussetzung ist die genaue Befragung des Patienten/der Patientin nach seinen Beschwerden, den Begleitumständen wie andere Erkrankungen welche nicht das Auge betreffen, als auch die zeitliche Entwicklung der Augenprobleme. In Zeiten von Infektionskrankheiten ist es auch wichtig festzustellen, ob ähnliche Erscheinungen in der Umgebung (Familie, Arbeitsplatz, Schule, etc.) aufgetreten sind.
Weitere Erfahrungen, die wir mit Ärzten und Patienten gemeinsam machen werden, wollen wir an Sie weitergeben.

Ihr Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm

Weekend Tirol KW16/2016

Montag, 28. März 2016

Massive Augeninfektionen durch Epidemica-Viren in Österreich

Geschlossene Augenarztpraxen während der Osterfeiertage führen zur Vermehrung einer aggressiven Hornhaut- und Bindehautentzündung durch fehlende Prävention und fachgerechte Behandlung.


(Wien, Innsbruck) Ein neuartiges Dokumentationssystem erlaubt ohne Aufsuchen eines Augenarztes die Erstellung der Verdachtsdiagnose "infektiöse Bindehautentzündung". Diese Infektion führt zu schmerzhafter Rötung der Bindehaut, Juckreiz und starkem Tränenfluss. Als Spätfolge werden auf der Hornhaut häufig Narben festgestellt.

Die Augenklinik ZIRM in Innsbruck verfügt über die Möglichkeit durch die gezielte Fotodokumentation mittels Smartphone (Handy), das einen leistungsstarken Blitz besitzt, bei gezielter Unterweisung in der Aufnahmetechnik, die Verdachtsdiagnose auf eine durch Epidemica-Viren verursachte Augeninfektion zu erstellen. Gleichzeitig stellt der hierfür verantwortliche Augenarzt Prof. Dr. Zirm eine Auflistung von Maßnahmen zur Verfügung, um die Verbreitung der Infektion innerhalb der Familie zu reduzieren. Die Infektion wird durch den Kontakt mit erkrankten Menschen über so genannte Tröpfcheninfektionen genauso wie durch Übertragung von infektiöser Tränenflüssigkeit durch nicht ausreichend gereinigte Hände, gemeinsamer Verwendung von Handtüchern etc. vor allem auch in Kindergärten und Schulen weiter verbreitet.
Krankenhäuser (vor allem Augenabteilungen) sind gefährdet, die als Epidemica bezeichnete Augeninfektion zwischen ihren Patienten zu übertragen, weshalb häufig Augenabteilungen ihren medizinischen Betrieb für eine gewisse Zeit einstellen müssen. Es ist daher verständlich, dass Menschen mit einer derartigen Infektion nur sehr ungern in Notfall Ambulanzen untersucht werden.
Die Augenklinik ZIRM bietet daher bis zur Wiedereröffnung der meisten Augenordinationen bis zum 3.4.2016 kostenfrei ihre Unterstützung an.
Vorraussetzung ist, dass sich offensichtlich infizierte Menschen die unten angeführten Beiträge im Internet durchlesen (http://www.netdoktor.de/krankheiten/bindehautentzuendung/) und sich erst dann unter der E-Mail-Adresse: augeninfektion@zirm.net melden.


Fotos:
Typisches Bild einer Epidemica-Infektion. Wichtig ist die am inneren Lidwinkel massive Schwellung und Rötung.


2016 AUGENKLINIK ZIRM
2016 AUGENKLINIK ZIRM







Merkblatt des Gesundheitsamt Emmendingen zur

"Ansteckenden Bindehautentzündung

(Keratokonjunktivitis epidemica)"


Die ansteckende Bindehautentzündung (Keratokonjunktivitis epidemica) ist eine durch  Adenoviren verursachte hochansteckende Entzündung der Bindehäute des Auges. In  Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen kann es durch die hohe  Ansteckungsfähigkeit des sehr umweltbeständigen Virus zu einem Krankheitsausbruch mit vielen Betroffenen kommen.

Das Reservoir für Adenoviren ist der Mensch. Es gibt verschiedene Untergruppen dieser Viren, die unterschiedliche Erkrankungen auslösen können (beispielsweise Atemwegsentzündungen, Magen- Darmentzündungen, Harnwegsentzündungen). Die infektiöse Bindehautentzündung wird in der Regel durch 3 bekannte, durch Laboruntersuchung nachweisbare Typen verursacht. Da es natürlich auch eine ganze Reihe anderer Ursachen für Bindehautentzündungen gibt, ist nur durch eine Laboruntersuchung der sichere Beweis für die Verursachung durch Adenoviren möglich: Der Augenarzt nimmt mittels eines befeuchteten kleinen Wattetupfers einen Abstrich von der Bindehaut. Dieser wird dann im Labor untersucht.

Wie sehen die Krankheitszeichen aus?


Bei der infektiösen Bindehautentzündung können ein oder beide Augen betroffen sein.
Die Erkrankung beginnt 5 – 12 Tage nach der Ansteckung meist plötzlich mit einer Rötung des Auges, einer ringförmigen Bindehautschwellung und einer Schwellung der vor dem Ohr gelegenen Lymphknoten. Durch die Schwellung der Lider können diese herabhängen. Begleitend verspürt man ein Fremdkörpergefühl im Auge, einen Juckreiz, Lichtscheu und Tränenfluss. Im Krankheitsverlauf kann es mit unterschiedlicher Häufigkeit (20 – 90 %) zu einer oberflächlichen Mitentzündung der Hornhaut kommen, was zu einer Sehverschlechterung führt. In der Regel klingt die Bindehautentzündung nach zwei bis drei Wochen folgenlos ab. Nur selten verbleibt
eine zarte Hornhauttrübung.


Wie wird die Erkrankung auf Menschen übertragen?


Personen, die an der infektiösen Adenovirus-Bindehautentzündung erkrankt sind, scheiden mit der Tränenflüssigkeit ab Beginn der Krankheitszeichen und bis zum 10. – 14. Tag der Erkrankung das Virus aus. Dieses ist umweltbeständig und kann bei Zimmertemperatur auf Gegenständen bis zu mehreren Wochen ansteckend bleiben. Die Übertragung erfolgt durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion direkt von Mensch zu Mensch über das Augensekret oder über Gegenstände, Instrumente oder Oberflächen, die mit dem Augensekret in Berührung gekommen sind. Eine Übertragung ist beispielsweise möglich über gemeinsam benutzte Handtücher oder Waschlappen, aber auch über Gegenstände, die während der ansteckenden Krankheitsphase gemeinsam benutzt werden und mit dem Auge in Berührung kommen:
Fotoapparate, Ferngläser, Spielzeug zum Durchsehen wie Kaleidoskope usw.. Eine Übertragung der Adenoviren ist auch möglich über gemeinsam benutzte Augenlösungen, Tropfpipetten oder über gemeinsam benutzte Schminkutensilien. Der wichtigste Übertragungsweg sind allerdings die Hände, wenn diese mit dem
Augensekret beim Reiben oder beim Abtupfen des tränenden Auges in Berührung gekommen sind. In seltenen Fällen kann das Virus auch über ungenügend aufbereitetes und desinfiziertes Schwimmbadwasser übertragen werden.


Wie ist die infektiöse Bindehautentzündung zu behandeln?

Eine spezifische, auf die Virusabtötung ausgerichtete Therapie gibt es nicht. Auch steht keine Impfung zur Verfügung. Die Behandlung durch den Arzt ist ausschließlich ausgerichtet auf die Beseitigung der Krankheitszeichen. Strenge Hygienemaßnahmen sind erforderlich!

Wichtige Hygienemaßnahmen bei Erkrankung und zur Verhinderung der Weiterverbreitung auf andere Personen:

  • Häufiges Waschen der Hände unter fließendem Wasser und mit Seife ist über einen Zeitraum von 10 – 14 Tagen nach Krankheitsbeginn strikt erforderlich.
  • Insbesondere nach Berühren der Augengegend oder Berühren von Gegenständen, die mit der Augengegend in Kontakt waren (z.B. Taschentuch) ist gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser und mit Seife erforderlich.
  • Erkrankte Personen dürfen nur das eigene Handtuch, den eigenen Waschlappen und die eigenen sonstigen Hygiene-, Kosmetik und Schminkartikel während der
    infektionsbedingten Virusausscheidung (10 – 14 Tage) benutzen.
  • Handtücher und Waschlappen, die mit dem Gesicht in Berührung gekommen sind, sollten täglich gewechselt werden.
  • Nur Augentropfen oder Augensalben benutzen, die vorher nicht durch andere Personen benutzt wurden. Keinesfalls zulassen, daß andere Personen die Augentropfen oder Augensalben des Erkrankten benutzen können.
  • Erkrankte Personen sollten im Gesichtsbereich benutzte Papiertaschentücher oder sonstige Hygienepapiertücher (Abschminktücher) nach Benutzung in einem Plastikbeutel mit dem Hausmüll entsorgen. Keinesfalls dürfen diese benutzten Papiertücher in einem Papierkorb abgeworfen werden oder sonst wo im Raum ungeschützt liegen bleiben (Ansteckungsmöglichkeit für andere Personen).
  • Während der Erkrankungsphase keine Haushaltsgegenstände, Geräte und Spielzeuge verwenden, die mit dem Auge in Berührung kommen (z.B. Fotoapparat, Ferngläser, Lupen, Kaleidoskop usw.).
  • Erkrankte dürfen bis zum völligen Ausheilen der infektiösen Bindehautentzündung keine öffentlichen Frei- und Hallenbäder, keine Whirlpools und Saunen aufsuchen.
  • Personen, bei denen der Verdacht auf eine infektiöse Bindehautentzündung besteht, sollten zur Diagnostik und Einleitung einer Therapie den Augenarzt aufsuchen. Der Augenarzt sollte dabei zuvor telefonisch bei der  Terminvereinbarung über das eventuelle Vorliegen der infektiösen Bindehautentzündung informiert werden. Das Praxisteam kann sich dann zielgerichteter auf die Untersuchung sowie die notwendigerweise durchzuführenden Hygienemaßnahmen in der Praxis
    einstellen.

Quelle: