Sonntag, 31. Dezember 2017

So gefährlich sind Bakterien auf Kontaktlinsen

Rund vier Millionen Deutsche tragen regelmäßig Kontaktlinsen - doch geht man damit vielleicht ein viel größeres Risiko ein, als man annimmt? Immer wieder hört man Horror-Geschichten von Leuten, die angeblich durch die Kunststoffschalen erblindeten.

Diese schlimmen Infektionen werden jedoch nicht von den Linsen direkt ausgelöst, sondern von Parasiten und Bakterien, die es bei schlechten Angewohnheiten in Sachen Linsenreinigung leicht haben.

Linsen auf keinen Fall beim Schlafen tragen

Vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Linsen sollte man sich grundsätzlich immer die Hände waschen. Vom dauerhaften Tragen, also auch während des Schlafs, ist abzuraten, da es die Sauerstoffzufuhr zur Hornhaut verhindert, die dann anschwillt. Dabei bilden sich kleine Rissen und Wunden - für Bakterien ein gefundenes Fressen. Die Linsen also lieber über Nacht in der richtigen Reinigungsflüssigkeit lagern. Den Behälter sollte man alle acht bis zwölf Wochen auswechseln, da sich auch hier Keime absetzen.

Längeres Tragen erhöht Risiko von Hornhautinfektionen

Ganz wichtig ist, dass man die Haltbarkeit seiner Kontaktlinsen nicht überschreitet. Wer seine Monatslinsen statt 30 Tagen ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr trägt, erhöht das Risiko einer Hornhautinfektion um bis zu acht Mal.

Quelle: FOCUS Online

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