Mittwoch, 20. November 2019

Telemedizin - Behandlung trotz Distanz


Teleklinik im Aufbau

Der digitale Fortschritt ist auch im medizinischen Bereich nicht mehr aufzuhalten. Die Telemedizin bringt neue Mittel und Wege die Diagnose und Betreuung effizienter und individueller zu gestalten. 

Juristisch gesehen steht der Telemedizin nichts mehr im Weg, die technischen Voraussetzungen sind ebenfalls gegeben. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung, bleibt die Anzahl der tatsächlichen Anwendungen über Telemedizin aber überschaubar.


Obwohl die Ärzteschaft dem Thema Telemedizin bislang mit Zurückhaltung begegnet, baut Prof. Dr. Zirm derzeit die erste Teleklinik in Österreich auf. Bereits im Jahr 1997 wurde die erste Tele-Operation am Auge zwischen Innsbruck und Paris durchgeführt. Damals konnte durch die Teleoperation das Augenlicht des Patienten bewahrt werden.

Die Vorteile der neuen Technologien sind herausragend: höchste Präzision, effiziente Verarbeitung und eine bessere Beurteilung von Befunden und Bildern zeichnen die Zusammenarbeit von Ärzten und Maschinen aus.

Die neue Teleklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Zirm mit mehreren Abteilungen soll die neuen Möglichkeiten in das vorhandene System integrieren, Ärzten den freien Austausch ermöglichen und vor allem dem Patienten in Form einer noch besseren Betreuung zugutekommen. Neben dem erleichterten Zugang zu geografisch weit entfernten Spezialisten, ermöglicht es dem Patienten genauso auch im Urlaub, ärztliche Leistungen ohne große Umstände zu erhalten. 

Ein weiterer Aspekt stellt die ständige Betreuung von chronisch erkrankten Patienten dar. Die neuen Technologien ermöglichen beispielsweise eine Blutdruckmessung zu Hause mit automatischer Übermittlung der Daten an medizinisches Fachpersonal. Unregelmäßigkeiten werden sofort erkannt, die richtige Therapie rasch eingeleitet. Und das Wichtigste: die Lebensqualität der Patienten wird durch die terminliche Unabhängigkeit deutlich gesteigert.

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