Sonntag, 31. Dezember 2017

So gefährlich sind Bakterien auf Kontaktlinsen

Rund vier Millionen Deutsche tragen regelmäßig Kontaktlinsen - doch geht man damit vielleicht ein viel größeres Risiko ein, als man annimmt? Immer wieder hört man Horror-Geschichten von Leuten, die angeblich durch die Kunststoffschalen erblindeten.

Diese schlimmen Infektionen werden jedoch nicht von den Linsen direkt ausgelöst, sondern von Parasiten und Bakterien, die es bei schlechten Angewohnheiten in Sachen Linsenreinigung leicht haben.

Linsen auf keinen Fall beim Schlafen tragen

Vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Linsen sollte man sich grundsätzlich immer die Hände waschen. Vom dauerhaften Tragen, also auch während des Schlafs, ist abzuraten, da es die Sauerstoffzufuhr zur Hornhaut verhindert, die dann anschwillt. Dabei bilden sich kleine Rissen und Wunden - für Bakterien ein gefundenes Fressen. Die Linsen also lieber über Nacht in der richtigen Reinigungsflüssigkeit lagern. Den Behälter sollte man alle acht bis zwölf Wochen auswechseln, da sich auch hier Keime absetzen.

Längeres Tragen erhöht Risiko von Hornhautinfektionen

Ganz wichtig ist, dass man die Haltbarkeit seiner Kontaktlinsen nicht überschreitet. Wer seine Monatslinsen statt 30 Tagen ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr trägt, erhöht das Risiko einer Hornhautinfektion um bis zu acht Mal.

Quelle: FOCUS Online

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Notfallambulanzen in den Augenzentren Tirol und Wien

Ein Arzt für 15.000 Patientinnen (TT,08.10.2017)


So wie in der Tiroler Tageszeitung wird seit Monaten durch die Österreichische Ärztekammer mit Hilfe der Printmedien auf die prekäre medizinische Versorgungssituation im Bereich von Ärzten für Allgemeinmedizin und Fachärzten hingewiesen.
Untersuchungen zeigen, dass der größte Andrang auf Praxen von Hautärzten und Augenärzten besteht. Lange Wartezeiten auf Termine, überfüllte Wartezimmer, zu kurze Untersuchungszeiten und unzufriedene Patienten sind die Folge. Dringende Fälle können nicht zeitgerecht von den meisten Ärzten versorgt werden. In den meisten Augenabteilungen werden keine Allgemeinen Ambulanzen mehr betrieben.

Das Augenzentrum Tirol und das Augenzentrum Wien als Einrichtungen der Zirm Privatklinik GmbH haben von jeher Verständnis für die Anliegen der Bevölkerung und nimmt akute Probleme als Notfälle ohne lange Wartezeit an.

Notfallversorgung - NEU:
Durch eine Neuausrichtung der Zentren und die Nutzung internetbasierter Kommunikationsmöglichkeiten bieten beide Zentren vor allem überlasteten niedergelassenen Praktischen Ärzten und ihren Patienten Hilfe an.
Betroffene können während der Ordinationszeiten auf Anfrage als Notfallpatienten angenommen werden. 

Erstmals wird allen voran in Österreich Ärzten mittels Dokumentation von äußerlich erkennbaren Augenbefunden ermöglicht, durch eine App gesteuert, Bilder begleitet von Angaben des Patienten, an eine zentrale Servicestelle mailen zu können. Diese u.a. für Notfälle geschaffene Einrichtung ist auch außerhalb der Ordinationszeiten mittels E-Mail unter der Adresse: smartphone@zirm.net erreichbar. Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt mittels Wahlarzt-Honorarnote.

Mag. Katharina Pribil
Pressestelle der AUGENKLINIK ZIRM

Dienstag, 10. Oktober 2017

Die I-Stent Story

Medizinische Erfolge und extreme Patientenzufriedenheit durch ein neues Operationsverfahren bei Grünem Star.  


Darunter versteht man die Implantation eines aus Titan bestehenden winzigen Röhrchens (siehe Abb. unten), das das Abflusssystem des ständig produzierten Kammerwassers erweitert und so den Augendruck senkt. Die Operation ist vollkommen schmerzfrei, benötigt wenige Minuten und ersetzt die weitere Verwendung von drucksenkenden Augentropfen.

Die bisherigen Erfolge in der chirurgischen Behandlung des grünen Stars (Glaukom) unter Anwendung des iStent inject - Verfahrens sind ausgezeichnet. In Innsbruck können bis zu fünf Patienten an einem Tag mittels dieser Methode operiert werden. 

Für weitere Informationen zum iStent inject, möchten wir Sie auf den Beitrag in unserem Blog vom 8. Oktober 2016 hinweisen (Link: http://blog.zirm.net/2016/10/mini-operation-senkt-bei-grunem-star.html ). Wer noch mehr wissen will,  der besuche www.zirm.net/istent.  Auf Anfrage werden wir gerne weitere Auskünfte geben und Betroffene beraten. Dazu senden Sie uns bitte ein Email unter: istent@zirm.net .

Mag. Katharina Pribil
Pressestelle der AUGENKLINIK ZIRM



Montag, 6. Februar 2017

Zirm Privatklinik reduziert Wartezeiten für Augenpatienten

Politiker und Ärzte scheinen dem zunehmenden Problem einer Verschlechterung der ärztlichen Versorgung unserer Bevölkerung gegenüber zu stehen.
Die Zirm Privatklinik bemüht sich durch Eigeninitiativen Lösungen anzubieten und setzt diese im Bereich der Augenheilkunde erfolgreich um. Ein Beispiel ist das Projekt "Dr. Smartphone" (siehe frühere Veröffentlichungen auf diesem Blog).

Die gemeinsame Initiative der Bezirksblätter Tirols und der Zirm Privatklinik ist ein erfolgreiches Beispiel, wie auch Medien ihren Beitrag zu dem aktuellen Problem der langen Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin leisten können.



Samstag, 8. Oktober 2016

Mini-Operation senkt bei grünem Star den Augendruck bleibend

Die Augenklinik ZIRM in Innsbruck behandelt erstmalig in Österreich den grünen Star durch einen Stent.

Artikel erschienen in der Krone Gesund / Oktober 2016










Mittwoch, 13. Juli 2016

Laserpointer - Gefährliche Ideen zur Urlaubszeit

Langeweile, ob im Urlaub oder in den Ferien, kann Anlass zu dummen oder auch gefährlichen Ideen sein.
Aus aktuellen Gründen hat der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in einer Aussendung vom 12. Juli 2016 gefordert, mit Laserpointern verantwortungsvoll umzugehen.
Vor allem ist interessant, dass offensichtlich die Blendung von Piloten durch Laserpointer zu keinem Augenschaden führt, soferne die behördlich erlaubte Stärke von 1 mW  nicht überschritten wird.

Ihr Mathias Zirm



Dr. Georg Eckert, Pressereferat
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
Mail: presse@augeninfo.de
Internet: www.augeninfo.de

Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Laserpointern
Bei Blendung droht dauerhafter Netzhautschaden

DÜSSELDORF 12.07.2016 – Laserpointer sollten niemals auf die Augen anderer Menschen gerichtet werden – darauf weist auch der Berufsverband der Augenärzte (BVA) immer wieder hin. Insbesondere Blendattacken auf Flugzeugpiloten und Autofahrer sorgen seit Jahren für Schlagzeilen.

Wenn ein Pilot in einer kritischen Phase von Start oder Landung durch einen Laserstrahl geblendet wird, kann dies fatale Folgen haben, da er vorübergehend nichts sieht. Bleibende Schäden für die Augen des Piloten sind jedoch nicht zu erwarten. „Auf die Entfernung von hunderten bis tausenden von Metern und durch die Lichtstreuung in der Atmosphäre und an der Cockpit-Scheibe sind selbst starke Laserpointer nicht in der Lage, genug Energie ins Auge der angestrahlten Piloten zu senden“, erläutert Prof. Dr. Horst Helbig vom Berufsverband der Augenärzte. Zu dem Schluss, dass die Netzhaut im Augeninneren unter diesen Umständen nicht dauerhaft geschädigt wird, kamen jüngst auch die Autoren eines Artikels in der Fachzeitschrift British Journal of Ophthalmology.


Blendung auf kurze Distanz kann das Auge dauerhaft schädigen

Zugelassene Laserpointer mit einer Ausgangsleistung von bis zu 1 mW gelten als unbedenklich für die Augen. Doch seit einigen Jahren sind zunehmend stärkere, illegale Laserpointer auf dem Markt. Im Internet werden Geräte verschiedener Wellenlängen mit mehreren 1000 mW Leistung angepriesen, die aufgrund ihres Gefährdungspotenzials gar nicht in den allgemeinen Handel kommen dürften. Trifft ein solcher energiereicher Laserstrahl auf kurze Distanz das Auge eines Menschen, besteht Gefahr für das Sehvermögen. Helbig erklärt: „Es entsteht eine Koagulation (Gerinnung) der Netzhaut. Das betroffene Areal ist unwiederbringlich geschädigt.“ Der BVA fordert daher erneut einen verantwortungsvollen Umgang mit Laserpointern.


Tipps zum Umgang mit Laserpointern
  • Der Strahl sollte niemals auf die Augen anderer Personen gerichtet werden.
  • Benutzer sollten selbst nie absichtlich in den direkten Strahl schauen.
  • Falls die Laserstrahlung ins Auge trifft, sollte man die Augen bewusst schließen und den Kopf aus dem Strahl bewegen.
  • Die Strahlungsquelle darf nicht mit optischen Instrumenten wie Lupen betrachtet werden.
  • Laserpointer sollten das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) aufweisen. Nur Laser mit einer Leistung von maximal 1 mW gelten als sicher für die Augen.
  • Laserpointer gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.